Greenpeace präsentiert am 21. März 2019: Markus Mauthe – An den Rändern des Horizonts

Eine Reise zu den Indigenen Gemeinschaften und verborgenen Schönheiten unserer Erde im Filmpalast Salzwedel

Seit 30 Jahren bereist der Naturfotograf Markus Mauthe die letzten Winkel der Erde fernab bekannter Reiserouten. Für sein neues Projekt in Zusammenarbeit mit der Umweltschutzorganisation Greenpeace machte er sich auf die Suche nach Menschen, die abseits unserer modernen Welt noch möglichst nahe an den Wurzeln ihrer indigenen Kulturen leben. Das Ergebnis dieser Expeditionen ist eine einzigartige multimediale Live-Show, die einen spannenden Ausschnitt der kulturellen und ökologischen Vielfalt unseres Planeten zeigt. Als Umweltaktivist ist Mauthe zugleich Chronist des Wandels, in dem die indigenen Gesellschaften heute begriffen sind durch Umweltzerstörung, Globalisierung und Klimawandel.

Schon seine erste Reise zu den San und Himba in Namibia lässt ihn spüren, was sich wie ein roter Faden die nächsten drei Jahre durch seine Expedition ziehen wird: Die Welt ist in einem rasanten Wandel, kaum etwas bleibt wie es ist. Die Kultur der San findet quasi nur noch in Schaudörfern für Touristen statt, die Himba dagegen kämpfen im nördlichen Namibia um das Überleben ihrer Rinder, weil es immer seltener regnet.

Im Amazonas-Urwald Brasiliens besucht Markus Mauthe die Awá, eine von 320 Bevölkerungsgruppen im Amazonasgebiet. Pfeil, Bogen, traditionelle Kleidung und Schmuck sind keine bloße Dekoration für Besucher und Touristen, sondern zeugen von einem Leben im Einklang mit der Natur. Doch keinen Kilometer entfernt, donnern jeden Tag an ihrem Dorf hunderte mit Eisenerz beladene Züge vorbei und bringen Siedler mit, die immer weiter in die Wälder vordringen. Das Dorf der Awá ist eine Insel inmitten landwirtschaftlicher Nutzflächen. Dennoch: es gibt sie auch noch, die magischen Momente, wo der Fotograf eine Welt betritt, die losgelöst von Zeit und Raum zu sein scheint. Etwa bei den Mundari im Südsudan, die in Symbiose mit ihren groß hornigen „Rindern der Könige“ leben; bei den alten Chin-Frauen, deren filigrane Gesichtstätowierungen davon erzählen, wie ihre weiblichen Vorfahren durch die List der Tätowierung den Entführungsversuchen eines fremden Königs entkamen – oder bei den Korowei in Western Papua, die in bis zu 20 Meter hohen Baumhäusern im Sternenhimmel zu schlafen scheinen.

Insgesamt drei Jahre lang war Markus Mauthe für sein aktuelles Fotoprojekt in Afrika, Asien, am Nordpolarkreis und in Südamerika unterwegs. Der Ausnahmefotograf bildet die Traditionen und Gebräuche von 22 indigenen Gemeinschaften ab, die in Tropenwäldern, in der Savanne, auf dem Ozean und in der Arktis zu Hause sind. Mit berührenden Portraits und bildgewaltige Momentaufnahmen vor charakteristischen Landschaften schafft es Mauthe, individuelle Besonderheiten der indigenen Kulturen herauszustellen. Im Fokus behält der Fotograf stets die Schönheit und Würde des Einzelnen. Herausgekommen sind Fotografien auf höchstem ästhetischem Niveau, Zeugnisse von menschlichen Begegnungen auf Augenhöhe. Dokumentarische Filmsequenzen, abenteuerliche Erfahrungen und stimmungsvolle Musikpassagen seines langjährigen Komponisten Kai Arend verdichten die Live-Show zu einem intensiven atmosphärischen Erlebnis.

Am Donnerstag, 21.03.2019 kommt Markus Mauthe mit der Foto-Live-Show „An den Rändern des Horizonts“ auch nach Salzwedel, Filmpalast, St. Georg-Str. 137.  Der Vortrag beginnt um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Frau der Padaung mit traditioneller Halsbereifung

Rückfragen bitte an Astrid Schlüter, Mobil: 01715626708, E-Mail: astrid.schlueter@greenpeace.org

Weitere Informationen finden sie auf der Greenpeace-Website!

Aufruf zum Aktionstag

Moin Naturbegeisterte,

von Tag zu Tag wird es wärmer, die Sonne immer heißer und die Vögel immer lauter. Der Frühling steht in der Tür und mit dieser Energie möchten wir gerne unseren ersten Aktiontag in 2017 mit Euch angehen. Am 8. April um 9 Uhr in 39619 Arendsee, Kassuhn. Treffpunkt erwartungsgemäß der dortige Dorfplatz.
Nach dem glorreichen Anlegen der Streuobstwiese im Herbst wollen wir uns nun wieder dem Naturlehrfpad widmen. Was soll geschehen?

– Bau eines Unterstandes als Infopoint am alten Bahndamm
– Anlegen eines Kräuterbeets
– Aufstellen eines Schaubienenkastens
– Pflege des Dorfplatzes Kassuhn

Wie immer bringt euch gerne ein wenig Arbeitsgeräte (Spaten, Hammer, etc.) mit und zudem wäre es schön wenn ihr vor habt zu kommen, dass ihr eure Teilnahme bestätigt bis spätestens 31.03.2017. So können wir deutlich  besser planen, damit der Tag auch definitiv erfolgreich wird!

Für das leibliche Wohl ist auch gesorgt. Hier kann jede*r natürlich etwas beisteuern. Sei es Saft, Bier oder die Reste vom Mittagessen von gestern – alles ist willkommen!

Auch eure Ideen zum Aktiontag oder andere Einfälle sind selbstverständlich erwünscht und erleichtern nur die Organisation.

Nun hoffen wir auf eine rege Beteiligung. Wir freuen uns. Bis denne!

Grüße!
FÖJler Jim und Vorstand

Naturerben pflanzen junge Eichen

Naturerben pflanzen junge Eichen

Hans-Werner Eggers (vorn, von rechts) und Uwe Hundt pflanzten [..] vom Naturerbeverein zwei junge Eichen vor dem Rademiner Friedhof. Ortsbürgermeister Eckhard Kamieth (hinten) freute es. Foto: Helga Räßler

Von Helga Räßler

„Rademin l Die neuen Eichen von Rademin sind bereits zehn Jahre alt, sechs Meter hoch und haben stabile Stämme und Wurzelballen. Uwe Hundt und Hans-Werner Eggers vom Naturerbeverein Vissum setzten sie zusammen mit ihrem FÖJler (freiwilliges ökologisches Jahr) in die Erde vor dem Rademiner Friedhof. Dort stehen schon zwei alte 200 Jahre alte Eichen. „Zwei andere mussten wir fällen, weil sie in den Straßenraum reichten und eine Gefahr darstellten“, erklärte Rademins Ortsbürgermeister Eckhard Kamieth. Er hatte beim Verein angefragt und eine Zusage zur Pflanzung erhalten.

Zuvor hatten die Akteure in Schernikau einen Rotdorn vorm Grundstück von Klaus Albrecht gepflanzt. Der junge Baum ersetzt einen der beiden vor genau einem Jahr dort gepflanzten. Und in Vissum kam ein Pflaumenbäumchen an der Allee in die Erde. „An unseren Obstbaumalleen wachsen inzwischen über 300 Gehölze“, machte Vereinsvizevorsitzender Uwe Hundt deutlich.

„Wir setzen uns für Baumpflanzungen nicht nur in Vissum, Schernikau und Kassuhn ein, sondern auf Wunsch auch in der gesamten Einheitsgemeinde Arendsee“, erklärte er. Außerdem war beim Aktionstag im Herbst eine Streuobstwiese am Naturlehrpfad mit 28 Bäumen angelegt worden. Das Areal wird im Frühjahr komplettiert mit der Aussaat einer Gras- und Kräutermischung.

Ein weiteres Betätigungsfeld sind die stillgelegten Trafohäuschen, die der Verein zum Lebensraum für Höhlenbrüter umbaut, zehn bisher, der elfte steht in Rademin an. Dabei leistet Hans-Werner Eggers einen entscheidenden Beitrag.

Für seine Aktivitäten wurde der Naturerbeverein schon mehrfach ausgezeichnet. Im Frühjahr 2016 erhielt er den Umweltpreis.

Gestern Nachmittag spendeten der grüne Direktkandidat für den Bundestag Mirko Wolff und Landesvorsitzender Christian Franke von Bündnis 90/Die Grünen dem Verein Apfelbäume und pflanzten sie hinter dem Vissumer Feuerwehrgerätehaus.“

Quelle: Volkstimme (http://www.volksstimme.de/lokal/salzwedel/aktion-naturerben-pflanzen-junge-eichen)

Informationsveranstaltung – Naturparadies Donaudelta

Am 16. Februar lädt der Naturerbeverein Vissum in den Filmpalast Salzwedel ein! Nachdem einige Mitglieder des Naturerbevereins begeistert aus dem Urlaub im Donaudelta wiederkamen haben wir beschlossen euch das einzigartige Naturparadies Romäniens ebenfalls näher zu bringen.

Informationsveranstaltung - Naturparadies DonaudeltaDafür haben wie die Hobby-Ornithologin Katja Kiessling eingeladen. Sie besucht seit 2004 fast jährlich das Donaudelta und Dobrudscha (Romänien).

Katja Kiessling wird uns ihre Erfahrungen in Form eines Lichtbildvortrags aufzeigen und uns in ein unvergleichliches Biotop entführen. Kommt vorbei!

Das war der Aktionstag 2016…

Aktionstag 2016Am Samstag, den 5. November 2016, haben wir nun unsere schon länger geplante Streuobstwiese in Form eines Aktionstages angelegt. Das Projekt, welches als Ausgleichmaßnahme von der Firma Procon finanziert wurde, steht im Kontext des Projektes der Obstbaum Alleen und befindet sich östlich des Naturlehrpfad mit Zufahrt über die Alleen. Auf dem Gelände stand ein ehemaliger Melkstand, welche im Vorfeld abgerissen wurde. Nachdem Abriss wurde das Gelände noch von Vereinsmitgliedern pflanzfähig gemacht.

Im Sinne der Obstbaumallee wurden auch hier von den Mitgliedern des Naturerbeverein und weitere HelferInnen ausschließlich alte Obstbaumsorten gepflanzt. Insgesamt stehen nun auf dem Gelände 28 Bäume (siehe Karte unten). Geschützt vor Rehe und weiteren Wildtieren werden die Neupflanzungen von einem auch am Aktionstag aufgestellten Zaun. Zukünftig werden die Bäume dank mehrerer Heckenanpflanzungen auch vor dem Wind geschützt sein.

Im Frühjahr wird die Streuobstwiese noch durch das Sähen Rasen und Kräuter vollendet. So ensteht zwischen landwirtschaftlichen Feldern ein Mikrobiotop für die verschiedensten Kleintieren.

Am Aktionstag wurden zuzätzlich noch einige Nachpflanzungen in der Allee durchgeführt. Einige Bäume, welche vor einigen Jahren gepflanzt worden, wurden von Wühlmäusen zerfressen.

An dieser Stelle nochmal vielen Dank an alle Helferinnen und Helfer, welche dieses Projekt ermöglichten.  -> Mehr Fotos

Aktionstag 2016

Erstmals eigener Apfelsaft!

Erstmals eigener ApfelsaftNeun Jahre nach der Pflanzung der Obstbaum Alleen konnten wir erstmals unsere Äpfel verwerten und zu leckerem Apfelsaft pressen. Mit freundlicher Hilfe der mobilen Saftpresse von Wilhelmine Tell aus Badel/Zierau konnten wir diesjahr unser schon länger geplantes Vorhaben realisieren. Letztes Jahr scheiterte es an der Anzahl der Äpfel, da die meisten Früchte bereits von den Bäumen gestohlen wurden bevor wir sie pflücken und verarbeiten konnten. Um das im Folgejahr zu verhindern machten wir öffentlich auf dieses Problem aufmerksam – mit Erfolg! So konnten in Zusammenarbeit mit einigen Mitgliedern des Vereins und besonders durch die Hilfe des neuen FÖJlers vom Naturberbeverein über 700 kg Äpfel und einige Birnen gesammelt werden und zu unglaublichen 533l Saft gepresst werden.

Diesen Saft bieten wir selbstverständlich zu einen kleinen Unkostenbetrag zum Verkauft an. Die 3l- oder 5l-Pack sind erhältlich direkt beim Naturerbeverein und demnächst auch in einigen regionalen Geschäften. Wir bieten den 3l-Pack zu einem Preis von 5 – 6 € und den 5l-Pack zwischen 8,50 und 10 € an. Wir haben hier ein solidarisches Preisgefüge eingerichtet um auch Menschen mit weniger Geld zu berücksichtigen.

Bei Interesse einfach bei uns melden:

Tel: 039034/941863
E-Mail: info@naturerbeverein-vissum.de

Für mehr Bilder vom Saftpressen klickt hier.